FAZ 18.11.2025
15:12 Uhr

(+) Psyche und Studium: „Meine Lieblingstasse ist runtergefallen, und ich habe  eine Dreiviertelstunde hysterisch geweint“


Depressionen, Angststörungen, Burnout: Viele Studenten kämpfen mit psychischen Problemen – doch das Hilfesystem ist überlastet. Zwei Studentinnen berichten von ihren Erfahrungen.

(+) Psyche und Studium: „Meine Lieblingstasse ist runtergefallen, und ich habe  eine Dreiviertelstunde hysterisch geweint“

Nina kann sich noch gut an den Moment erinnern, als ihr klar wurde, dass etwas nicht stimmt: „Meine Lieblingstasse ist mir heruntergefallen, und ich habe daraufhin eine Dreiviertelstunde hysterisch geweint. Da wusste ich: Das ist keine normale Reaktion.“ Bald folgten eine Krankschreibung, depressive Phasen und Panikattacken. Besonders der Leistungsdruck verstärke die Symptome: „Wenn ich das Gefühl habe, etwas nicht perfekt abzuliefern, denke ich sofort, dass ich selbst nichts wert bin.“

Die Kitazeit ist vorbei, jetzt müsste es leichter werden? Von wegen. Vor allem Frauen tappen in die Stressfalle Schule und lassen sich von Hausaufgaben und Elternchats hetzen. Doch es gibt Auswege.

Ein Arbeitgeber kündigt einem Arbeitnehmer fristlos und zeigt ihn an. Dieser schweigt im arbeitsgerichtlichen Rechtsstreit – und beruft sich auf das laufende Strafverfahren. Das sieht das Landesarbeitsgericht allerdings anders.

Überschwängliches Lob – gefolgt von Liebesentzug, unsachlicher Kritik, ständigem Misstrauen: Schlechter Führungsstil wirkt sich auf Psyche und Arbeitsmoral der Mitarbeiter aus. Was Betroffene und Arbeitgeber tun können.

Schlagworte: